Grundriss
aufreißen und die erste Lage wie beim
herkömmlichen Mauern im Mörtelbett
verlegen. Für die Ausrichtung genügt
Wasserwaagengenauigkeit. Um die Wanddruckspannung
zu gewährleisten, ist die erste Lage
in Mörtelgruppe III zu versetzen.
2. Anrühren
des Vario
Dünnbettmörtels
Hinweise:
Um die Vorteile
des Systems voll auszunutzen, ist die richtige
Konsistenz des Dünnbettmörtels
von großer Bedeutung. Hierzu sollte
der Mörtel durch Einsatz von maschinellen
Hilfsmitteln nach Herstellerangaben angerührt
werden. Dies kann mit Hilfe eines Handrührwerks
(z. B. Collomix) oder bei größeren
Objekten durch Einsatz eines Intensivmischers
(Vario SG-Mischanlage für Sackware)
erfolgen.
3. Auftragen
des Vario
Dünnbettmörtels
Hinweise:
Einsatz
eines Intensivmischers (Vario SG-Mischanlage
für Sackware)
4.1 Versetzen
der Vario SG Ziegel
Hinweise:
Der Dünnbettmörtel
wird in einer Stärke von 1 bis 3 mm
durch einen Mörtelschlitten aufgetragen.
Die hierbei entstehende deckelbildende Lagerfuge
erlaubt es, die Ziegel in der Fuge zu variieren,
d. h. auszurichten.
4.2 Versetzen
der Vario SG Ziegel
Hinweise: Die Vario
SG Ziegel werden mit Griffhilfen oder von
Hand in die Vario SG-Lagerfuge gesetzt.
Die versetzten
Ziegel können mit Gummihammer und Wasserwaage
lot- und fluchtgerecht ausgerichtet werden.
Der Einsatz von Hilfsmitteln wie zum Beispiel
Keilen ist nicht zulässig. Auf ein
entsprechendes Überbindemaß ist
zu achten.
4.3 Versetzen
der Vario SG Ziegel
Hinweise: Die Anbindung
von Innenwänden erfolgt durch Stumpfstoßtechnik
mit V4A-Flachstahlankern oder mit Griprip-S
Gewebeankern.